Rückblick

Gesprächsnachmittag mit Pfarrer Anstett

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 7. November  fand ein Gesprächsnachmittag mit Pfarrer Franz Anstett statt. Er erzählte aus seinem  Leben in Peru. Ursprünglich war er als Entwicklungshelfer und Musiklehrer nach Peru gegangen. Dort reifte bei ihn der Entschluss Priester zu werden. Er kehrte nach Deutschland zurück, studierte in Münster und wurde 1988, im Dom zu Münster, zum Priester geweiht. Seine erste Stelle hatte er in Stadtlohn. Nachdem er noch in mehreren Gemeinden als Priester eingesetzt worden war, führte ihn sein Weg wieder nach Peru. Dort wurde er im Erzbistum Arequipa als Pfarrer einer kleinen Gemeinde  eingesetzt.

Pfarrer Anstett erzählte anschaulich, über sein Leben in Peru und sein Wirken in der Pfarrgemeinde . Er erzählte viel über das Land, die Bevölkerung und deren Probleme.

Ganz still wurde es im Raum, als  er schilderte wie er dort ein schweres Erdbeben ( Stärke 8 der Richterskala ) miterlebte. Viele Häuser wurden völlig zerstört und die gesamte Infrastruktur war zusammengebrochen. Die staatliche Hilfe lief erst sehr langsam an, so das gemeinschaftliche Eigenhilfe gefragt war. Als endlich Hilfe von Staat und von internationalen Hilfsorganisationen eintraf, stellte sich die Frage, wer kann sicherstellen, dass Hilfslieferungen gerecht verteilt werden?

 Schnell bekam Pfarrer Anstett als Vertrauensperson diese Aufgabe, die er auch selbstverständlich annahm. Aber einfach verteilen war ihm zu wenig, er hatte den guten Einfall, Hilfsgüter an diejenigen zu geben, die auch Aufbauarbeit geleistet hatten.

Diese Art der Verteilung fand die allgemeine Zustimmung der Betroffenen.

Als Ausklang des Gesprächsnachmittags sang Pfarrer Anstett noch zwei peruanische Lieder, auf spanisch. 

 

 

 

 

 

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